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Text-zu-Bild oder Bild-zu-Bild: Was passt zu deinem Projekt?

Erfahre, wann du mit einem Text oder einem vorhandenen Bild startest, was ein Referenzbild steuert und wie du beide KI-Workflows verbindest.

10. Juli 2026AI Photo Editor Free RedaktionAI Photo Editor Free Redaktion

Es gibt hier zwei Generatoren, doch der Unterschied ist kleiner, als er zunächst wirkt: Beide verwenden einen Prompt, verbrauchen dieselben Credits und speichern das Ergebnis in derselben Bibliothek. Der einzige Unterschied ist, ob das Modell nur mit deinen Worten oder mit einem bereitgestellten Bild beginnt.

Genau dieser Unterschied entscheidet, welchen Generator du wählen solltest.

Text-zu-Bild: Wenn das Bild noch nicht existiert

Text-zu-Bild erzeugt ein Bild auf einer leeren Leinwand. Du beschreibst die Szene, wählst Modell und Seitenverhältnis und erhältst in wenigen Sekunden ein Bild. Nutze es, wenn es noch keine Vorlage gibt — etwa für ein Titelbild, ein Konzept, eine Illustration für einen Beitrag oder ein Produktbild von etwas, das noch nicht fotografiert wurde.

Alle Modelle funktionieren hier, darunter FLUX Schnell. Das reine Textmodell ist mit Abstand die günstigste Möglichkeit, Ideen auszuprobieren.

Die leere Leinwand bietet weniger Kontrolle: Alles, was im Prompt fehlt, erfindet das Modell selbst. Genau dieses Problem löst der zweite Generator.

Bild-zu-Bild: Wenn etwas erhalten bleiben soll

Bild-zu-Bild beginnt mit einem Referenzbild. Du lädst es hoch, beschreibst, was sich ändern soll, und das Modell erstellt eine neue Version, in der die übrigen Elemente erhalten bleiben. Du kannst JPG-, PNG- oder WebP-Dateien bis 10 MB hochladen und bei unterstützten Modellen bis zu drei Referenzen verwenden.

Typische Aufgaben:

  • Stil eines Fotos ändern — Bildaufbau beibehalten, Medium wechseln: Aquarell, 3D-Rendering, Filmstill oder Linienzeichnung.
  • Farbe und Licht ändern — Mittag in goldene Stunde verwandeln oder ein Produkt in einer anderen Farbe zeigen.
  • Eine Figur konsistent halten — Nano Banana Pro drei Aufnahmen derselben Person geben und sie in eine neue Szene versetzen, ohne das Gesicht neu zu erfinden.
  • Referenzen kombinieren — Motiv, Hintergrund und Stilvorlage in einem Bild verbinden; der Prompt beschreibt ihr Zusammenspiel.
  • Text an Ort und Stelle ersetzen — eine neue Überschrift in ein Poster setzen, dessen Layout bereits funktioniert.
  • Ein eigenes Ergebnis weiterentwickeln — ein generiertes Bild erneut als Referenz verwenden und gezielt verfeinern.

Drei Modelle unterstützen Referenzen: Nano Banana Pro für 16 Credits, GPT Image 2 für 24 und Seedream 5.0 Pro für 8. FLUX Schnell verarbeitet nur Text und wird in diesem Generator nicht angezeigt.

Beschreibe den Unterschied, nicht das ganze Bild

Der häufigste Credit-Fresser bei Bild-zu-Bild ist eine erneute Beschreibung des gesamten Fotos. Das Modell kann die Vorlage bereits sehen. „Gleiche Pose, Aquarellstil, wärmeres Licht“ funktioniert besser als ein langer Absatz über das eben hochgeladene Bild. Die lange Version konkurriert mit der Referenz, statt sie zu lenken.

Beschreibe nur, was anders sein soll. Für alles andere ist das Referenzbild zuständig.

Zwischen beiden Workflows wechseln

Am besten funktionieren die Generatoren als gemeinsamer Kreislauf:

  1. Entwurf mit Text-zu-Bild und FLUX Schnell — vier Bilder pro Durchlauf, je ein Credit.
  2. Wähle den passendsten Entwurf und öffne ihn in Bild-zu-Bild.
  3. Ändere jeweils nur eine Sache — Licht, Stil oder Text auf einem Schild.
  4. Verwende das Ergebnis als neue Referenz, wenn du es weiterentwickeln möchtest.

Jedes Ergebnis wird zusammen mit Prompt und Modell in deiner Bibliothek gespeichert. Ein Bild von letzter Woche kann daher heute als Ausgangspunkt dienen.

Noch unsicher? Wenn du auf ein vorhandenes Bild zeigen kannst, das du ändern möchtest, starte mit diesem Bild. Wenn du das Ziel nur beschreiben kannst, starte mit Worten.